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Meine Gedichte

Teil 1

 

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versinken
in willenloser
gleichgültigkeit

damit
die unterwerfung
leichter wird

die substanz
vergessen

um den schatten
zu umarmen
um dich zu halten
dich zu lieben
mit dir zu leben

dafür habe ich
einen hohen preis bezahlt
mein kind

hoffentlich machst du
mir das
nicht einmal zum vorwurf
 

 

mein leben
wird auch ohne dich
weitergehen

du wirst nicht einmal
wissen
welche lücke
du hinterlassen hast

du warst mir ein
stück heimat

ich war nur eine station
auf deinem lebensweg
ich suchte liebe
und fand
leidenschaft

ich suchte abenteuer
und fand
liebe

aber da konnte
ich sie schon
nicht mehr
erkennen
 

 

schon der gedanke
dass es
dich
gibt
macht mich sicher

er gibt mir
die kraft
all die dinge zu tun
die man von mir
erwartet

morgen übermorgen
und immer
der hass
deiner augen

die gleichgültigkeit
deines herzens

und das schweigen
deiner lippen

liessen mich
verstummen

nur die liebe
vermag laute zu formen
die meine
sprache
zu neuem leben erweckt
 

 

träume

am morgen
des lebens

glücklich

wer sie auch
abends
noch
bewahrt
brennenden auges
sehe ich zu
wie du weggehst
freund

ahnunglos
 

 

auf der suche
nach mir selbst
habe ich
uns beide
verloren
jedes neue
wiedersehen
ist ein nächster
schritt
zum bitteren
abschied
 

 

fernher
gedenke ich jenem
der meinem leben
hoffnung
gab

in der biegung
des weges
sah ich sein
lächeln
und wusste

es war nicht
für mich bestimmt
die hände
auf meinem leeren
bauch

beginne ich
zu begreifen

weshalb
du
mich
verlassen hast
kind

in einem körper
ohne seele
wolltest du
nicht wachsen
 

 

man hat mich
in zwei
hälften geteilt

seither
weiss ich
nicht mehr
was das wort
ganzheit
bedeutet
wortsplitter
gedankenfetzen
sätze unausgesprochen

fragezeichen
über
fragezeichen

die antwort
kennst nur
du
 

 

nach all den
jahren
war er plötzlich
wieder da

unaufgefordert

ich suchte
in seinen augen
nach dem
vergangenen
glück

nach der liebe
und geborgenheit
von einst

vergebens

er kam als fremder
liebe meines lebens

verloren
im regenwald

an einem nasskalten
apriltag

irgendwo
irgendwann

in einem jahr
ohne lichter

in einem leben
ohne zukunft

einfach so
 

 

mein weltbild
hat sich verschoben

du bist aus
dem rahmen
gefallen

das bild
das ich von dir
im herzen trug
war nur
eine illusion

nun steh ich da

mit einem leeren
rahmen
weiss ich
nichts
anzufangen
manchmal
frage ich mich
was ich eigentlich tue
in deinem leben

irgendwo
auf dem langen
gewundenen weg
hin zu dir
habe ich mich
verloren

nun kann ich
auch dich
nicht
wiederfinden
 

 

während deiner
abwesenheit
erwarte ich
die stunde deiner
gegenwart

ist sie da
bleibt nichts
als ein traum
vergangenen seins

was ich brauche
ist zeit
und die kannst
du mir nicht
geben
wenn ich fliegen könnte
wie ein vogel
ich kehrte niemals
wieder

ich stürzte mich ins
meer der liebe
um darin zu
ertrinken

doch meine
seelenangst
hält mich
am boden fest

hilflos muss ich
zusehen
wie du mir
entfliehst
 

 

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